Kreuzgemeinde Bremen
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Arbeitskreis Internationale Mission
Fremdsprachige Gruppen
Weltmission
Hoffnung für Osteuropa

Fremdsprachige Gruppen
Unsere Kreuzgemeinde ist echt international. Unsere Gemeindemitglieder kommen aus verschiedenen Ländern der Welt. Viele fühlen sich seit Jahren hier zu Hause, manche sind erst neulich dazugezogen. So wundert es niemand, dass in unseren Räumen auch die IBC – International Baptist Church - beheimatet ist. Sie ist zwar eine selbstständige Gemeinde, aber uns verbinden viele gemeinsame Aktivitäten in der Stadt.
     Als Teil unserer Gemeinde treffen sich noch drei andere Kreise. Es sind ein großer chinesischer Kreis, ein spanischsprechender Kreis und ein arabischer Kreis: Familien aus Taiwan und Studenten aus China, Frauen aus Lateinamerika und Spanien, aramäische Familien aus Syrien und Araber aus Ägypten und den Libanon, eine Schwester aus dem Volk der Chaldäer und eine Familie aus dem Süd-Sudan. Sie alle kennzeichnet großer Eifer für den Herrn.
     Chinesische Geschwister sind uns eine große Bereicherung. Mit ihrer aktiven Teilnahme an dem Leben der Kreuzgemeinde durch musikalische Beiträge und praktische Hilfen sind sie für uns zu einem Vorbild der Treue geworden.
     Von den spanischsprechenden Geschwistern können wir lernen, wie man mit geringer Kraft große Schwierigkeiten und Spannungen überwinden kann. Fast alle Geschwister haben einen ganz anderen geschichtlichen Hintergrund und ein anderes soziales Umfeld. Dennoch halten sie zusammen. Der Wunsch, sich und die Welt in der Liebe Gottes zu begegnen, ist die Kraft, die sie eint.
     Das Besondere im Leben des arabischen Kreises ist der unermüdliche Eifer für den Herrn. Nach ProChrist 2000 hat sich der Kreis neu formiert. Seit dem haben sich die arabischen Brüder und Schwestern nie aus den Augen verloren. Inzwischen wurden unzählige Seminare durchgeführt, Strategien der Stadtmission ausgearbeitet und durch Straßeneinsätze bzw. Besuche der arabischen und kurdischen Familien ins Leben umgesetzt. Man könnte denken, je mehr Anfeindungen von der Welt sie erleben, umso standfester wird ihr Glaube an den Herrn und Erlöser dieser Welt, an Jesus Christus.
     Lieber Leser dieser Seite, wenn Du (oder Deine Freunde) eine andere Muttersprache als Deutsch sprichst, aber Du Interesse an dem Leben unserer Gemeinde bekommen hast, dann bist Du uns herzlich willkommen. Außer der obenerwähnten Gruppen sind bei uns Geschwister aus England und Brasilien, aus Irland und Kasachstan, aus der Ukraine und USA, aus Ungarn und Tadschikistan, aus Polen und Kamerun. Selbst die Ostfriesen fühlen sich bei uns zu Hause.
     Und wenn Du ein echter Bremer bist, dann freuen wir uns auf dich umso mehr. Dein Deutsch wird uns recht bereichern.


Weltmission
Die Kreuzgemeinde Bremen bemüht sich seit vielen Jahren, christliche Missionare zu unterstützen. Zur Zeit sind es bei uns sieben Missionare, die wir gern als „unsere Missionare” bezeichnen.
In erster Linie sind es Missionare, die mit der Mission unseres Bundes EBM/MASA – Europäische Baptistische Mission und Missionarische Aktionen in Süd-Amerika zusammenarbeiten.
     Einer der Schwerpunkte der gemeinsamen Aktivitäten der EBM und der Kreuzgemeinde ist der afrikanische Staat Kamerun. Im Norden von Kamerun, in der Stadt Maroua wurde vor vielen Jahren eine Missionsstation errichtet. Es ist die zentrale Einrichtung unseres Partnerbundes, der Kameruner Baptisten UEBC. Von hier aus wurden und werden viele Einsätze im überwiegend islamischen Norden durchgeführt. Es entstehen neue Gemeinden. Viele Jugendchöre durchziehen das Land. Mit Hilfe des Gemeindejugendwerkes (GJW) Deutschland und anderer europäischer Partner sind Schulen, Kollege und Krankenhäuser entstanden, die einen sehr guten Ruf haben. Die Zahl der Christen und speziell der Baptisten wächst ungebrochen und dafür sind wir Gott sehr dankbar.
     Die Arbeitsmethode des MASA ist etwas anders gelagert. Die Verantwortlichen haben sich entschlossen, nicht europäische Missionare dorthin zu senden, sondern durch die PartnerbÜnde in Lateinamerika ausgesuchte einheimische Brüder und Schwestern finanziell und im Gebet zu unterstützen. Wir als Kreuzgemeinde konzentrieren uns auf die Arbeit unter Guarani-Indianern in Missiones, Argentinien. Unvergessen ist uns der einheimische Missionar Luis Weiß. Als Nachkomme deutscher Siedler sprach er Deutsch. Aber seine Liebe zu Christus und der Drang, den armen, verwahrlosten und entwurzelten Menschen die Liebe Gottes zu bezeugen, waren sehr ansteckend. Er wirkte entschlossen, motiviert und sehr kompetent. Einen geeigneteren Menschen hätten wir von Europa aus nicht senden können. Leider hat der Herr über Leben und Tod ihn zu sich gerufen. Seine Söhne haben das begonnene Werk übernommen. Gott sei Dank dafür.
Einer unserer Missionare ist mit der OM – Operation Mobilisation – unterwegs. Nach Jahren der Arbeit in der Missionszentrale in Mosbach ging er nach Österreich, um dort die Strukturen und die Verwaltungsabläufe der OM Österreich zu koordinieren. Jetzt folgte er dem Ruf nach Süd-Ost-Asien. Wir beten dafür, dass Gott ihm den rechten Weg zeigt, um ein Visum fÜr das Land zu bekommen und finanziell versorgt zu sein.
     In den achtziger Jahren wurde eine Familie aus unserer Gemeinde mit der JmeM - Jugend mit einer Mission - in die sÜdliche Region des Pazifik ausgesandt. Auch diese Entscheidung hat sich als sehr segensreich erwiesen. Inzwischen ist die Familie in leitende Funktionen der JmeM berufen. Die Spur ihrer Arbeit zieht sich durch verschiedene Inseln des Pazifik, durch das Königreich Tonga und Neuseeland.
     Auch die Arbeit der Missionsgesellschaft „Frontiers” liegt uns am Herzen. Ihre Missionare widmen sich besonders der Mission in der Islamischen Welt. Unsere Missionare haben ihre Aufgaben in Libanon und in anderen LÄndern des Nahen Osten. Wir beten und staunen über das Wirken Gottes in der arabischen Welt.

     Die DMG – Deutsche Missionsgemeinschaft - gehört zu den grÖßten deutschen Missionsgesellschaften. Seit 1974 unterstützen wir eine Familie, die von Bremen nach Benin ausreiste, um dort das Nomadenvolk der Fulani mit dem Evangelium zu erreichen. Dann kam diese Familie wegen der Weiterbildung der Kinder zurück nach Deutschland und arbeitete in der Zentrale in Sinsheim. Später ging das Ehepaar noch einmal nach Afrika, diesmal nach Burkina Faso, um dort die Arbeit unter Fulanis fortzusetzen. Seit zwei Jahren sind unsere Missionare in der Steiermark, Österreich tätig. Wir können Gott nur danken für ihre Treue.
     Die jüngste von uns unterstützte Arbeit geschieht auf Teneriffa im Auftrage der VDM (Vereinigte Deutsche Missionshilfe). Ein Mitarbeiter des spanischen Kreises unserer Gemeinde hat sich von der Notwendigkeit überzeugen lassen, auch auf dieser Ferieninsel zu missionieren. Dort in den neuerrichteten Wohnblocks wohnen viele Menschen, die nach dem Sinn ihres Dasein fragen. Die Anfänge der Arbeit sind gemacht und sind besonders unter den Kindern sehr frohmachend. Wir wollen auch weiterhin beten und unsere Missionare auf Teneriffa in ihrem Dienst unterstützen.


Hoffnung für Osteuropa
Vor 15 Jahren wurde im Lande Bremen, wie auch in der ganzen Republik, die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ unter dem Dach des Diakonischen Werkes ins Leben gerufen. Unsere Kreuzgemeinde gehört zum Gründungmitglied dieser Aktion und ist seitdem als Mitglied im Vergabeausschuss vertreten. Das Ziel der Arbeit ist, den Partnergemeinden in Ost, - Süd, - und Mitteleuropa, aber auch in anderen Ländern, die mit den europäischen Kirchen verbunden sind, zu helfen, bzw. Hilfe zur Selbsthilfe zu organisieren.
     In den Jahren 1990 bis 1997 beteiligten wir uns bei der Restauration der alten Kirche St. Ursula in Lemberg, Ost-Galizien. Diese Kirche war bis 1939 die geistliche Heimat der deutschen Lutheraner, Calvinisten und Mennoniten. Erst nach dem Zerfall der Sowjetunion konnten die ukrainischen Baptisten die Kirche übernehmen und das fast zerfallene Gebäude restaurieren und erweitern. Heute trifft sich die Baptistengemeinde L’viv in dieser Kirche zu regelmäßigen Gottesdiensten und anderen Aktivitäten.
     Im Jahre 2001 war es die Kinder-Evangelisations-Bewegung in Slowenien, mit der wir eine Partnerschaft eingegangen sind. Inzwischen haben die Kinder in Ljubljana einen Ort, wo sie sich wohl fühlen und die Liebe Gottes praktisch erfahren dürfen.
Am 10. Februar 2008, am Sonntag Invokavit, fand in unserer Kreuzgemeinde ein besonderer Gottesdienst mit dem Schwerpunkt „Straffälligen Hilfe in Tadschikistan“. Der gesamte Bund der Baptisten in Tadschikistan hat nicht mehr als 500 Mitglieder, aber sie tun dort eine nicht zu unterschätzende Arbeit in Gefängnissen und in der Betreuung der Strafentlassenen und deren Angehörigen.
     Da es ein sehr armes Land ist, sind die Geschwister dort auf unsere Hilfe sehr angewiesen. Deswegen sind wir dankbar, dass der Vergabeausschuss der Unterstützung dieser Arbeit zugestimmt hat. Betet für das Projekt, denn die tadschikischen Geschwister haben einen schweren Kampf auszustehen.
     Die „Europahilfe” unseres Bundes der EFG in Deutschland unterstützt diese Arbeit, insbesondere in dem Reha -Zentrum Riss - Sowchos seit Jahren.
     Außer diesen drei Projekten, die unmittelbar von unserer Gemeinde initiiert wurden, haben wir uns finanziell an den Projekten in Tschechien, Polen, Rumänien, Russland, Litauen und Lettland beteiligt. Gott sei Dank für jede Hilfe, die den Menschen zu Gute kommt.